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Spießer gegen Genießer - Teil 3

2015-06-02 15:16
von HeavenlyVibes

Es gibt wirklich eine Alternative zum Geschlechtsverkehr?

Anal Sex Unterricht in England

Wie angekündigt und versprochen, kommen wir heute zum dritten und letzten Teil unserer kleinen und recht amüsanten Serie über Justitia’s Verklemmung in Sachen Sex. Wo unser Teil 1 und auch Teil 2 reichlich von skurrilen Sex-Gesetzen rund um die Welt handelte, wollen wir heute einen wahrlich – oh ja! – interessanten Fall genauer unter die Lupe nehmen…

Nicht etwa hundert Jahre ist es her, sondern gerade einmal rund zehn, da sollten Englands Jugendliche doch allen Ernstes Sex-Nachhilfe von der damaligen Blair-Regierung verordnet bekommen. In einem durch Staatsgeld finanzierten Kurs wollte man nämlich Alternativen zum Geschlechtsverkehr lehren. Die Regierung versuchte damit die besonders hohe Zahl  ungewollter Teenager-Schwangerschaften in den Griff zu bekommen.

Lehrer wurden in einem offiziellen Fortbildungskurs mit detaillierten Infos zum Thema Anal- und Oralsex geschult. Denn sie sollten Kurse für das Regierungsprogramm "A Pause" (Eine Pause) leiten. Finanziert vom Ministerium für Gesundheit und Erziehung, sollten Jugendliche darin in weiteren Spielarten der körperlichen Liebe unterrichtet werden. Schwanger machender Geschlechtsverkehr sollte out, sexuelle Verspieltheit hingegen in werden.

Jaja, das bringen wir der Jugend halt mal bei. Guten Morgen! So weit, so gut…

Guten Morgen England

Die Kurse konnten nicht durchgeführt werden, da die Regierung über ein Gesetz stolperte, das sie selbst eingebracht hatte. Die Gesetzesvorlage zur Bestrafung sexueller Übergriffe und Belästigungen an Kindern, eigentlich als Mittel gegen Kinderpornografie gedacht, setzte dem Programm "Eine Pause" ein jähes Ende. Gilt in diesem Modell doch schon als sexuelle Belästigung von Kindern, wenn jemand diese Belästigung auch nur ermöglicht. Viele Kritiker sahen in dem Programm eine einzige Aufforderung zum Minderjährigen-Sex.

Aber jetzt richtig: Guten Morgen England!!

Paar in England

Man fragt sich vielleicht, warum Erziehungsberechtigte den Jugendlichen nicht vor allem den richtigen Umgang mit Kondomen beibringen. Auch wenn eine Menge Menschen dieser Welt anderer Meinung sind und darin im Jahre 2015 nach wie vor gern ein Werkzeug des Teufels erkennen würden, der Gummi ist ein wunderbar einfaches und handliches Einstiegstool in die Welt der Sexualität. Und in den allermeisten Fällen schützt er – neben ungewollten Schwangerschaften – auch zuverlässig gegen sämtliche Geschlechtskrankheiten und vor allem AIDS. Der sexuell aktive Mensch von heute soll sich also ruhig den Ärger der letzten Kreuzritter zuziehen – der ist immer noch leichter verdaulich, als mögliche Ansteckungen.

Als wären wir nicht die hoch entwickelte Gesellschaft für die wir uns halten, kämpft heute ein großer Teil ebendieser Menschen gegen mindestens so skurrile wie diskriminierende Homosexuellen-Gesetze der Neuzeit. Viele fühlen sich ja in dieser Frage zur Wahrung von Werten auf den Plan gerufen – fest steht dabei nur, es kann sich nicht um die Erhaltung der persönlichen Freiheitsrechte handeln. Hier besteht absoluter Handlungsbedarf, und zwar in Sachen denken und umdenken, gestalten und neu gestalten. Beginnen sollten diesmal die in ihren unüberlegten Meinungen festgefahrenen Bürger der EU.

Wir finden, Toleranz und Akzeptanz – zwei ganz wunderbare Tänze –, beginnen immerzu mit einem eigenen, aufgeschlossenen und gesunden Sex-Leben.

Ach ja, übrigens: Ein Dildo – und schon gar nicht eine Dildo-Party – machen garantiert nicht schwanger!

Herzlichst – Heavenly Vibes – Im Auftrag Eurer Lebens-Lust!

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